Eines meiner Lieblingsthemen, die ich als Autor verhandle,
sind – wohl wenig überraschend an dieser Stelle – Friedhöfe. So sind im Laufe
meiner Lebenszeit zwei Sachbücher entstanden, wo ich mich ausschließlich
Friedhöfen widme.
Bereits 2008 wurde mein „Zentralfriedhofs-Führer“
veröffentlicht, der eine individuelle Entdeckungsreise dieses zweitgrößten
europäischen Friedhofs zum Ausdruck bringt.
Herzstücke sind hierbei fünf Touren, die dem geneigten Leser
eröffnet werden. Jede Tour hat einen eigenen Reiz, selbstverständlich sind
leichte oder stärkere Abweichungen von den bekannten Pfaden die Folge und
erwünscht. Den Zentralfriedhof auf eine Weise erfahrbar zu machen, die eine neue Welt eröffnet, ist das Anliegen,
das ich als Autor den Leser/innen weitergeben möchte.
Sieben Jahre sind ins Land gezogen, bis ich mich entschieden
habe, meine Entdeckungsreise auf viele Wiener Friedhöfe auszudehnen. „Wiener
Friedhöfe – eine Entdeckungsreise“ stellt zwei Dutzend Friedhöfe in den Fokus.
Die individuelle Note ist wiederum sehr wichtig. Hinzu kommen die
kulturhistorischen Komponente und persönlichen Erkenntnisse und Erfahrungen des
Autors. Auch mit diesem Buch entführe ich meine Leser/innen in die vielfältigen
Welten der Friedhöfe. Jede/r Reisende wird andere Eindrücke mitnehmen, über die
er sich dann vielleicht sogar mit seinen Mitmenschen austauscht. Dadurch
entsteht ein wertvoller Kommunikationsraum in diesem Kontext.
Bei beiden Büchern lege ich Wert darauf, dass der Leser die
Perspektive eines Reisenden einnimmt. Es gilt den Unterschied zwischen
Touristen und Reisenden zu bedenken. Für Touristen bilden sich Kulissen vor
deren Augen ab, Reisende möchten etwas erleben, die Eigenheiten der Stadt oder
von Stadtteilen kennen lernen. So mögen durch beide Bücher Menschen zum Reisen
angeregt werden, Touristen gibt es so und so viel zu viele...


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